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Freisprechung


Neue Gestalter der kältetechnischen Zukunft

62 neue Gesellen und eine Gesellin aus Hessen Bild: Landesinnung Kälte-Klima-Technik


Bei drei Freisprechungsfeiern der Landesinnung Hessen-Thüringen/Baden-Württemberg (LIK) erhielten in den vergangenen Wochen 185 Auszubildende im Kälteanlagenbauerhandwerk ihre begehrten Gesellenbriefe.

Am 23. Februar wurden in der Stadthalle in Leonberg 96 Mechatroniker und eine Mechatronikerin für Kältetechnik aus Baden-Württemberg aus dem Lehrlingsstand losgesprochen. LIK-Geschäftsführer Michael Gölz führte durch die Veranstaltung und begrüßte neben den Auszubildenden, ihren Familien, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und Lehrern auch die LIK-Vorstandsmitglieder Walter Walz, Peter Scheidthauer und Evans Imasuen. Der Schulleiter der Berufsschule Herr Diebold und der Abteilungsleiter Herr Scheef konnten Jochen Klein vom Ausbildungsbetrieb Keratec Kälte + Klima-Technik als Besten seines Jahrgangs auszeichnen. Herr Diebold gratulierte allen in seiner Ansprache zu ihrer Leistung: „Ihr habt Herausforderungen gemeistert, Prüfungen durchstanden und seid stärker daraus hervorgegangen. Der heutige Tag markiert nicht nur das Ende eines Kapitels, sondern auch den Beginn eurer individuellen Geschichten. Ihr seid nicht nur Absolventen, sondern auch Gestalter eurer eigenen Zukunft.“


Lossprechungsfeier in Baden-Württemberg für 96 Mechatroniker und eine Mechatronikerin. Bild: Landesinnung Kälte-Klima-Technik

Am 1. März galt dies im Bürgerhaus in Maintal in gleicher Weise für 62 Gesellen und eine Gesellin aus Hessen. Auch in Maintal hatten es sich drei LIK-Vorstandsmitglieder (Andreas Hüfner, Holger Spörck und Thorsten Seitz) nicht nehmen lassen, bei dieser besonderen Feierstunde persönlich zu erscheinen und die ehemaligen Auszubildenen gemeinsam mit LIK-Geschäftsführer Jörg Peters freizusprechen und zu ehren. Prüfungsbester in Hessen wurde Balthasar Geisler vom Ausbildungsbetrieb H. Böck Kälte-Wärme-Klimatechnik. Herr Manz, Abteilungsleiter der Berufsschule Gelnhausen, berichtete von früheren Bedingungen, unter denen Lehrlinge ihre Ausbildung absolvieren mussten. Lehrlinge lebten damals mit ihren Meistern unter einem Dach, waren auch in die Hausarbeit eingebunden, mussten Lehrgeld bezahlen und es gab auch keine festen Lehrzeiten. Der Meister durfte selbst entscheiden, wann ein Lehrling reif für den „Freispruch“ war. Die Rahmenbedingungen sind heutzutage deutlich angenehmer. Bereits am 2. Februar wurden 25 thüringische Mechatroniker für Kältetechnik in einer Feierstunde an der Bundesfachschule in Harztor freigesprochen. Der Bürgermeister der Gemeinde Harztor, Stephan Klante, der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Olaf Töpfer, und Klassenlehrer Maximilian Heinrich überreichten die Gesellenbriefe. Als Prüfungsbester wurde Jonas Wittig vom Ausbildungsbetrieb KKT Kratochwil ausgezeichnet. Jörg Peters hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Handwerks im Allgemeinen und die der Kältetechnik im Besonderen hervor: „Handwerk hat heute mehr denn je goldenen Boden und die Kältetechnik ist lebenswichtig für unsere gesamte Gesellschaft. Unser Kältehandwerk hat nicht nur hierzulande, sondern auch weltweit einen sehr guten Ruf. Tragen Sie mit dazu bei, dass dies so bleibt.“


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