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Stulz


Patentierten Konzept für die Realisierung von Wärmerückgewinnungsanlagen für Rechenzentren

© Stulz

Stulz arbeitet an einem Wärmerückgewinnungskonzept für Rechenzentren. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes für das Jahr 2020 liegt der Energiebedarf deutscher Rechenzentren bei rund 16 Milliarden kWh.

Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungsanlagen ließe sich ein erheblicher Teil der Energie einsparen, die ansonsten von herkömmlichen Heizsystemen aufgebracht werden müsste, so führende Experten. Darüber hinaus wird aktuell ein Entwurf des deutschen Energieeffizienzgesetzes diskutiert, der Rechenzentrumsbetreiber in Zukunft verpflichten könnte, einen prozentualen Anteil ihrer Abwärme zu nutzen.

Das Wärmerückgewinnungssystem eignet sich für wassergekühlte Klimageräte mit oder ohne indirekte Freikühlung. Es wird mit dem Kältemittel R513A angeboten und ist sowohl für Neuinstallationen als auch für die Nachrüstung geeignet. Über ein neu entwickeltes Regelungs- und Hydraulikkonzept unterstützt das System, neben dem herkömmlichen Kompressor- und Freikühlbetrieb, auch einen Wärmepumpenbetrieb. Es ist in der Lage bei reduzierter Last eine konstante Wasseraustrittstemperatur von bis zu 65 Grad Celsius sicherzustellen und ermöglicht so eine zuverlässige Kopplung an ein Wärmenetz. Die Integration erfolgt auf der Wasseraustrittsseite und außerhalb des Klimasystems, so dass eine hohe Flexibilität hinsichtlich unterschiedlichster Einbauszenarien gegeben ist. Das Wärmerückgewinnungssystem befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Erste Auslieferungen sind ab April 2023 geplant.

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