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Trotz verbesserter Kontrollen wurden auch 2019 große Mengen illegaler Kältemittel in die EU importiert

Quelle/Foto: EFCTC
Datum: 16.04.2020

EFCTC

 

 

„Die neuesten Erkenntnisse von Kroll machen die Komplexität des Problems deutlich. Die zahlreichen Wege, auf denen HFKW die europäischen Grenzen überqueren, sind äußerst beunruhigend und zeigen, dass das Problem ein gemeinsames, konzentriertes Vorgehen erfordert“, erklärt Mark Vergnano, Vorstandsvorsitzender und CEO von The Chemours Company und Mitglied des EFCTC.

Im Rahmen einer investigativen Studie, die vom Europäischen Technischen Ausschuss für Fluorkohlenwasserstoffe (EFCTC) in Auftrag gegeben wurde, ging Kroll zwischen März und Dezember 2019 insgesamt 228 Meldungen illegaler Aktivitäten nach. Dabei wurden hunderte von Lieferungen identifiziert – viele davon aus China. Die Informationen wurden mit den Vollzugsbehörden in 12 EU-Mitgliedsstaaten geteilt. Als Ergebnis konnte die Durchsetzung geltender Gesetze noch einmal deutlich verstärkt werden, wie etwa jüngste Beschlagnahmungen in Bulgarien und Italien zeigen. Auffällig ist dabei, dass viele der gemeldeten Aktivitäten sich auf Einwegbehälter beziehen, die in der EU verboten sind. Zahlreiche Produkte wurden dabei über Online-Markplätze, wie z.B. eBay, OLX oder MarktPlaats, angeboten. Insgesamt wurden im Jahr 2019 444 Angebote auf 15 Verkaufsplattformen durch Kroll gemeldet.

Kroll deckte zudem auf, dass die illegalen Kältemittel vor allem durch fehlgeleitete Umladungen, Missbrauch der vorgegebenen Quoten, offenen Schmuggel sowie als gefälschte Produkte in die EU gelangen. Insgesamt lieferte Kroll Beweise für mindestens 3.000 Tonnen illegal gehandelter HFKWs. Das entspricht einem CO2-Äquivalent von 4,7 Millionen Tonnen – vergleichbar mit dem jährlichem CO2 Ausstoß von 3,5 Millionen neuer Pkw. Durch fortlaufende Untersuchungen könnte sich herausstellen, dass es sich dabei nur um die vielzitierte Spitze des Eisbergs handelt. Illegale Importe im großen Umfang konterkarieren dabei nicht nur die Klimaziele der EU, sondern finanzieren weitere illegale Aktivitäten und verringern zudem die Steuereinnahmen der Länder durch entgangene Mehrwertsteuer.

„Die neuen Erkenntnisse zeigen erste Erfolge in den Bemühungen, illegale Importe zu stoppen. Die 228 Meldungen, die aus ganz Europa über die Action Line eingegangen sind, haben es ermöglicht, einige der illegalen Sendungen nachzuvollziehen, um mehr über Herkunft, Zielorte und Transportwege zu erfahren", fügte Mark Vergnano hinzu. „Wir hoffen, dass diese Maßnahmen auch weiterhin Wirkung zeigen.“

Die EFCTC Action Line für die anonyme Meldung illegaler F-Gas-Produkte und illegalen F-Gas-Handels ist erreichbar unter: https://efctc.integrityline.org/index.php

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